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Idenheimer Wehr mit neuem Feuerwehrfahrzeug ausgerüstet
In einer Feierstunde konnte Bürgermeister Jürgen Backes den neuen Gerätewagen-Tragkraftspritze (GW-TS) am 15. September 2002 an die Freiwillige Feuerwehr Idenheim übergeben. Zahlreiche Gäste hatten sich eingefunden, um diesem bedeutsamen Tag in der Geschichte der Idenheimer Wehr beizuwohnen und gleichzeitig ihre Solidarität mit den Feuerwehren zu bekunden.

Das neue Einsatzfahrzeug der Idenheimer Wehr
Außer der Dorfbevölkerung konnte Wehrführer Ernst Czinczoll unter anderem Pfarrer Helmut Mohr, Bürgermeister Jürgen Backes, Kreisfeuerwehrinspekteur Leo Hilden, Ortsbürgermeister Josef Junk, die Wehrleiterstellvertreter Josef Raskop (Dudeldorf) und Klaus-Peter Dimmer (Wolsfeld), die ehemalige Wehrführer Ewald Kläs und Richard Zender sowie den Sachbearbeiter für das Feuerwehrwesen Rainer Schuch begrüßen.
Nach der Begrüßung nahm Pfarrer Helmut Mohr, der Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Sülm ist, die Einsegnung des neuen Fahrzeuges vor.

Bürgermeister Backes bei seiner Ansprache
In seiner Ansprache hob Bürgermeister Jürgen Backes die Bedeutung der Feuerwehren für die Allgemeinheit, besonders aber für den ländlichen Raum und die Ortsgemeinden hervor. Mit dem neuen Fahrzeug wurde die Einsatzfähigkeit der Idenheimer Wehr optimiert. So verfügt das GW-TS über eine vierteilige Steckleiter, eine moderne Funkausrüstung und ist zudem von einem Zugfahrzeug unabhängig. Alleine diese drei Vorteile machen deutlich, dass die Einsatzmöglichkeit dieses Fahrzeuges erheblich über dem Einsatzwert eines Feuerwehranhängers liegt. Mit der Übergabe des GW-TS an die Freiwillige Feuerwehr Idenheim beginne ein neuer Zeitabschnitt für die Wehrleute um Ernst Czinczoll. Jetzt sei es Aufgabe des Wehrführers, die Feuerwehrleute an dem neuen Fahrzeug auszubilden und sie auf künftige Einsätze, die nicht nur auf den Ausrückebereich der Idenheimer Wehr beschränkt sein werden, vorzubereiten. Sein Dank galt Kreisfeuerwehrinspekteur Leo Hilden, der der Urheber des neuen Einsatzfahrzeuges ist. Die knappen finanziellen Mittel hatten ehemals Leo Hilden bewogen,ein Feuerwehrfahrzeug zu schaffen, das sowohl für die Kommunen erschwinglich ist und gleichzeitig den Belangen einer modernen Feuerwehr gerecht wird. In Zusammenarbeit zwischen Leo Hilden, der Landesfeuerwehr und Katastrophenschutzschule in Koblenz und dem Ministerium des Innern in Mainz habe man den Prototyp des TSA-Mobil in verschiedenen Punkten verbessert und somit ein optimales Einsatzfahrzeug für Feuerwehren in ländlich strukturierten Räumen geschaffen. Sein besonderer Dank galt dem Land Rheinland-Pfalz, das in einem eigens für das GW-TS aufgelegten Sonderförderprogramm 50% von den Beschaffungskosten in Höhe von 25.668, den verantwortlichen Gremien die Entscheidung für die Beschaffung erheblich erleichtert hat.
Kreisfeuerwehrinspekteur Leo Hilden hob in seinem Grußwort besonders die Bedeutung des GW-TS für den ländlichen Raum hervor. Die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Bitburg-Land seinen in den vergangenen Jahren gut ausgerüstet worden und die Beschaffung von zwei GW-TS für die Standorte Nattenheim und Idenheim zeige, dass die politisch Verantwortlichen in der Verbandsgemeinde den gestiegenen Aufgaben im Feuerwehrwesen Rechnung tragen.

Gruppenfoto mit der Freiwilligen Feuerwehr Idenheim, stv. Wehrleiter Raskop u. Dimmer, KFI Hilden, Bürgermeister Backes und Ortsbürgermeister Junk
Wehrleiterstellvertreter Klaus-Peter Dimmer dankte der Verwaltung, den politischen Gremien der Verbandsgemeinde und dem Land Rheinland-Pfalz, durch deren Engagement und klugen Beschlüsse die Beschaffung der neuen Einsatzfahrzeuge erst möglich wurde. Im einzelnen erläuterte er die technische Ausstattung des neuen Feuerwehrautos.
Ortsbürgermeister Josef Junk dankte allen die an der Beschaffungs- maßnahme beteiligt waren, besonders aber der Freiwilligen Feuerwehr Idenheim, die sich an der Beschaffung einer ebenfalls neuen Tragkraftspritze mit einem deutlichen Zuschuss beteiligt habe. Dies verdiene besondere Anerkennung, wenn zu dem für die Allgemeinheit freiwillig geleisteten Dienst die Feuerwehr sich finanziell an einer solchen Beschaffung beteilige.
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